von Pia Fichtner-Weyh

Eigentlich wollten wir euch für den Winter Handschuhe stricken…

…meinte der Elternbeiratsvorsitzende, Herr Schwalb, bei der Begrüßung der aktiven Schülerlotsen und ihrer Klassen. Dazu habe aber die Zeit nicht gereicht.

Der Elternbeirat, außerdem vertreten durch Frau Schnettler und Frau Helmlinger, dankte den elf Schülerinnen und Schülern mit einem kleinen Präsent und großem Lob. Es seien in diesem Schuljahr keine Eltern verfügbar gewesen, führte Herr Schwalb aus, die diese Aufgabe hätten übernehmen können. Daher wurden freiwillige Helfer aus den größeren Klassen unter der Leitung der Sicherheitsbeauftragten, Frau Katharina Sabatier, von der Polizei professionell ausgebildet. Frau Sabatier teilte die Schüler für ihre Dienste ein und betreute ihre Einsätze. Sie appellierte an die Mitschülerinnen und Mitschüler der Schülerlotsen, sich als Vorbild zu verstehen und selbst an den angewiesenen und gesicherten Stellen die Straße zu überqueren. „Dann machen die kleineren Schüler das auch!“. Auch Konrektor Michael Schnappauf dankte den Schülerinnen und Schülern der sechsten bis achten Jahrgangsstufen für ihr Engagement und die zuverlässig erfüllte Aufgabe.

von Magdalena Fischbacher

Für die Schülerinnen und Schüler der beiden ersten Klassen der Franziska-Lechner-Schule begann der Morgen mit einer großen Überraschung. Der Nikolaus besuchte auch in diesem Jahr, pünktlich zu seinem Namenstag

am 6. Dezember, die schon sehr aufgeregten und gespannten Kinder.

Die Schülerinnen und Schüler begrüßten ihn mit zuvor einstudierten Liedern, sagten Gedichte auf und spielten auf ihren Flöten vor. Der Nikolaus konnte nur Gutes über die Klassen berichten und war sehr zufrieden mit den Darbietungen der Schülerinnen und Schüler. Deshalb gab es auch zu guter Letzt Säcke voll mit Geschenken, die der Nikolaus einzeln an die Kinder verteilte.

von Pia Fichtner-Weyh

Für die Nacht von Donnerstag auf Freitag hatten die beiden Lehrerinnen der dritten Klassen, Frau Bock und Frau Schwarzer,  eine aufregende Lesenacht organisiert. Die Klassenzimmer wurden mit Lichterketten geschmückt und die Nachtlager individuell gestaltet, bevor die Schülerinnen und Schüler zu einer Schulhausrallye aufbrachen. Später wurde noch vorgelesen und nach Wahl geschmökert.

Am nächsten Morgen durften die Kinder gemeinsam mit Eltern und Lehrkräften frühstücken. In der Bücherei der Franziska-Lechner-Schule wartete bereits Frau Lisa Echcharif, um aus ihrem Buch „Rettung für Nori“ vorzulesen. Es ist vor kurzem veröffentlicht worden und wurde von der Autorin aus Pfaffing fast druckfrisch vorgestellt. Danach durften die Kinder Fragen zum Buch oder zu seiner Entstehung stellen. Obwohl die Schülerinnen und Schüler nach der langen Lesenacht müde waren, folgten sie der Geschichte aufmerksam. Sie stellten wichtige und gute Fragen, so dass sich ein interessantes Gespräch mit der Autorin entspann. Auch viele Eltern folgten der Einladung zur Buchvorstellung. In der voll besetzten Bücherei herrschte eine ruhige und schöne Atmosphäre.

Mit dieser Aktion nahm die Edlinger Schule am bundesweiten Vorlesetag teil, der dieses Jahr unter dem Thema Umweltschutz stand. Frau Echcharifs Buch, ein Mitmach-Buch in liebevoller Aufmachung, handelt vom Schutz der Tiere und erzählt nicht nur eine Geschichte, sondern regt auch zum Nachdenken über den richtigen Umgang mit ihnen an.  Frau Echcharif, die seit langem Schreibwerkstätten für Kinder anbietet, ermunterte dazu, die eigene Fantasie in Geschichten umzusetzen und ließ „Zauberwörter“ aus einer Schatzkiste ziehen.

Somit hat die Lesenacht auch nachwirkend die Kinder zum Lesen und Schreiben motiviert und allen Beteiligten sehr viel Freude bereitet.

von Markus Dresp

Diese und viele weitere Fragen mussten die Schülerinnen und Schüler der Franziska-Lechner-Schule beim sogenannten Kennerlerntag beantworten. Ein Tag der dazu dient, dass sich Schüler und Lehrer ein bisschen besser kennen lernen. Dies erfolgt durch die Teilnahme an zahlreichen Spielen. Wie auch in den letzten Jahren haben es die Lehrer den Schülern nicht zu einfach gemacht und Spiele gewählt, die fast alle Schulfächer abdecken und die Kinder aller Altersklassen forderten.

Neben zu erratenden Königshäusern, einer Essensreise, Tabu und Pantomime mussten sich die Schüler in vielen weiteren Spielen beweisen und zeigen, dass sie im Team arbeiten können. Am Ende des Tages fiel die Bilanz aller Teilnehmer durchwegs positiv aus und die Schüler konnten mit einem Lächeln nach Hause gehen.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die gesamte Schulfamilie, die zum Erfolg dieses Tages beigetragen hat.

von Katrin Zellner

Das Ensemble „Klassik junior“ nahm im Krippnerhaus die jungen Zuhörer (Klasse 1-5) dieses Mal mit auf eine musikalische Weltreise rund um den Globus. Sie reisten durch 10 Länder und lernten dabei, in eine „süße“ Geschichte (Das Geheimrezept der Radetzky-Torte) verpackt, berühmte Werke von Mozart bis Joplin kennen. Sehr aufmerksam lauschten die Schüler der exzellent vorgetragenen Musik. Der Ohrenschmaus wurde zusätzlich durch kindgerechte Bilder unterstützt, die bis ins Detail liebevoll gestaltet waren. Gleich zweimal durften die Kinder das Konzert mit Bodypercussion und Sprechversen begleiten. Wieder  einmal gelang es dem Ensemble „Klassik junior“ die Mädchen und Buben für klassische Musik zu begeistern.

von Pia Fichtner-Weyh

Rechtzeitig vor dem Beginn der dunklen Jahreszeit wurden  den Schulanfängern der Franziska-Lechner-Schule leuchtende, reflektierende Warnwesten überreicht. Das Sachverständigenbüro Guggenberger, unterstützt vom ASC Wasserburg e.V., finanziert diese Aktion.

„Jede Sekunde der früheren Erkennung eines Fußgängers kann der Vermeidung eines Unfalls dienen!“ führt Herr Guggenberger aus und begründet so sein Engagement.

Gemeinsam mit Bürgermeister Matthias Schnetzer und Schulleiter Markus Gallesdörfer sowie Konrektor Michael Schnappauf verteilte er die Warnwesten und zusätzlich erstmalig  kleine Geschenke, die die Schülerinnen und Schüler begeisterten: Signal-Bänder, die sich wie von selbst um Arme oder Fahrradlenker legen lassen sowie reflektierende Anhänger in Bärchenform.

Das kleine Buch „Verkehrsschule für Kinder“ mit Basteleien und Stickern rundet das kleine Geschenke-Paket ab, sobald die Erstklässler ein wenig lesen können.

Vielen Dank an Herrn Guggenberger und den Automobilclub Wasserburg für diesen Beitrag zur Sicherheit unserer Schulkinder.

von Markus Dresp

Zahlreiche neue Gesichter findet man dieses Jahr an der Franziska-Lechner-Schule. Zwei davon übernehmen die OGS und Mensa.

von Markus Dresp

Alternativer Text

Am 27. September, bei wunderbar sonnigem Herbstwetter – noch bevor das ganze abfallende Laub alles verdeckt – zogen heuer 18 Schulkinder (überwiegend einer vierten Klasse)  in Begleitung von fünf Erwachsenen am Nachmittag durch einige „neuralgische Gebiete“ der Gemeinde Edling, um sie nach Abfällen aller Art zu durchkämmen. Insgesamt wurden knapp neun Müllsäcke (etwas weniger als in den Vorjahren) gefüllt mit Unrat aller Art, von Verpackungsmüll und zahlreichen Flaschen über Kleidungsstücke bis hin zu unterschiedlichen Eisenteilen und sogar menschlichen Exkrementen in leeren Chipstüten und dergleichen. Diese zuletzt genanten und besonders unappetitlichen „Funde“ mussten an einem LKW-Übernachtungsplatz entfernt werden, der eigentlich streng genommen schon auf Wasserburger Gewerbegebietsgrund liegt. Hier würde das Aufstellen einer Toilette mit Sicherheit diese ungute Situation verbessern…

Zusätzlich und zeitgleich schloss sich dieses Jahr bereits zum zweiten Mal ein Ehepaar der Aktion an, denen sehr vermüllte Waldstücke entlang größerer Überlandstraßen besonders am Herzen liegen - letztes Jahr zwischen Edling und Pfaffing, heuer im Bereich der Kesselseestraße. Sie allein sammelten dieses Mal weitere sieben Säcke und zusätzliches Sperrgut ein.

Zum Abschluss der Aktion gab es wieder eine kleine Brotzeit, gesponsert von der Gemeinde Edling. Allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön!

(Otto Rückl)

von Michael Schnappauf

Alternativer Text

Renovierungsaktion Werkraum der Franziska-Lechner Schule Edling

Im Rahmen des Technikunterrichts der beiden 8. Klassen der Franziska-Lechner Schule Edling wurde der große Werkraum der Schule einer Renovierung unterzogen. Der Anstoß hierzu kam vom stellvertretenden Schulleiter Herrn Michael Schnappauf und fand sofort großen Zuspruch beim Vorsitzenden des Schulverbandes Herrn Matthias Schnetzer und bei Schulleiter Markus Gallesdörfer. Zusammen wurde ein Konzept zur Neugestaltung des Raumes erarbeitet. Schnell war man sich einig, dass ein Großteil der Arbeiten durch Schüler im Rahmen des Technikunterrichts durchgeführt werden sollte. Mit dem Schreinermeister Roland Fischbeck konnte ein überaus kompetenter und engagierter Partner ins Boot geholt werden. Nach kurzer Planungsphase machten sich 14 Schüler der Technikgruppe daran eine 12 m lange Werkbank inklusive Unterschränken herzustellen. Die Schüler erhielten so Einblick in verschiedenste Arbeitsweisen eines Schreiners und konnten „Praxisluft“ schnuppern. Besonders erfreulich war die Tatsache, dass durch eine großzügigie Förderung der Regierung von Oberbayern die Kosten für den Schulverband auf ein Minimum reduziert werden konnten. Das Ergebnis dieser Maßnahme spricht für sich: Eine 12 m lange Werkbank aus massiven Holz mit Unterschränken und standsicheren Tischbohrmaschinen in ergonomisch korrekter Arbeitshöhe. Unser besonderer Dank gilt an dieser Stelle Herrn Roland Fischbeck für sein unermüdliches Engagement, sowie Herrn Bürgermeister Schnetzer, der immer ein offenes Ohr für alle Belange der Schule hat. 

von Renate Drax

„Pfiad eich, es war a guade Zeit!“

„Pfiad eich, es war so a guade Zeit mit eich!“ Schweren Herzens hieß es am gestrigen Nachmittag Abschied nehmen für Edlings Rektorin Eva Maria Raab. Nach unglaublichen über vier Jahrzehnten an der Franziska-Lechner-Schule – davon neun Jahre lang als Leiterin – geht sie nun in ihren wohlverdienten Ruhestand. Die Feierstunde der Gemeinde, sie berührte alle sehr. Mit geladenen Gästen, einem schönen Rahmenprogramm der Kinder und Jugendlichen und am Ende mit Standing Ovations für die gerührte Rektorin …

Es gibt Feierstunden, die bleiben einem sehr im Gedächtnis – diese für Edlings Schulleiterin Eva Raab ist so eine.

Von Beginn an war es spürbar, wie ungern alle die über vier Jahrzehnte so engagiert arbeitende Lehrerin und Rektorin gehen lassen. Von Edlings Bürgermeister Matthias Schnetzer über die Schulamtsdirektorin Angelika Elsner bis hin zu Albachings Bürgermeister Franz Sanftl. Alle Festredner betonten das in ihren Ansprachen.

Es sind die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben. Dieses Zitat von Wilhelm von Humboldt stand auf der Einladung und begleitete die ganze Abschiedsfeier. Gerade in unserem so digitalisierten Zeitalter möchte man genau diese Worte der Jugend in allen Schulen entgegen rufen … Denn viel war von Wertschätzung die Rede, von der offenen, so schönen und so verlässlichen Zusammenarbeit, von Gesprächen, die durch nichts zu ersetzen seien! Nicht nur mailen und whatsappen – reden!