von Pia Fichtner-Weyh

Am 19. März besuchte der Jugendbeauftragte der Wasserburger Polizeidienststelle, Herr Kückel, die beiden fünften Klassen der Franziska-Lechner-Schule. Mit der Abfrage der persönlichen Handy- und PC-Nutzung, dem Spiel „Darf man das- oder darf man das nicht“ und der Aufklärung über Schutz und Strafbarkeit im Medienbereich verging die Zeit wie im Flug. Die Kinder waren aufmerksam, sehr interessiert und stellten  viele Fragen. Innerhalb der drei Schulstunden, die für den Vortrag angesetzt waren, konnten so auf kurzweilige und anschauliche Art viele Informationslücken gefüllt werden. Diese polizeiliche Arbeit holte die Kinder in ihrer Erlebniswelt ab und kam daher hervorragend an.

von Sarah Miebach

Unter dem Motto „Ich bin gut so, wie ich bin“ – steht das Projekt der Jugendsozialpädagogin mit den Mädchen aus der 6ten Klasse. Ziel ist es, die Selbstwirksamkeit und Stärken der heranwachsenden Mädchen zu fördern bzw. hervorzuheben.

Immer donnerstags treffen sich zehn Mädchen mit der Jugendsozialpädagogin Frau Miebach, die von ihrer Schulhündin „Chili“ tatkräftig unterstützt wird. Die Treffen dauern meist 45 Minuten, aber meist etwas länger. Das übergeordnete  Ziel ist es neben der Stärkung des Selbstbewusstseins, die Partizipation der Schülerinnen anzukurbeln und ernst zu nehmen. Weitere Teilziele des Projektes lauten, einen besseren Zugang zur eigenen Biografie bekommen und bereits Vergessenes wieder aufleben lassen, um dann Ressourcen herausarbeiten, Schwächen anzuerkennen und sie mit Stärke füllen und Selbstbewusstsein wieder aufzutanken. Die Methoden hierfür sind Anteile aus der Biografiearbeit, mit verschiedenen Fragestellungen: Woher komme ich, wer hat mich auf diesem Wege begleitet, was hat mich motiviert? Hatte ich Vorbilder? Wer hat mir über Stolpersteine geholfen? Hierbei werden Stärken und Schwächen herausgearbeitet, die wiederrum für die Zukunft helfen können. Aus dieser Rückschau können die jungen Damen dann ableiten, was in der Zukunft Zufriedenheit und Erfolg bringen könnte. Oder wie es gelingen kann über Stolpersteine zu steigen und vor allem mit Wem. Im Weiteren haben die Mädchen sich auch für ein gemeinsames Waffelbacken als Team entschieden. Hierzu haben sich die Mädchen selbstorganisieren können und ein tolles Ergebnis erzielt. Danach folgte eine Entspannungsreise mit anschließender Massage mit Igelbällen. Weitere Einheiten folgen noch, in der es darum gehen wird, die Rollenerwartungen die an junge Mädchen gestellt werden, zu beleuchten und auch „Stopp“ Sagen zu lernen. Auch flammen immer wieder Gefühle auf, die die Mädchen nicht einordnen können und dadurch verunsichert werden – getreu der Pubertätsphase. Hier werden diese Gefühle sehr ernstgenommen und angesprochen. Sie genießen diese Zeit sehr, da es einzig und allein um sie selbst geht und ihre Gefühle. Auch Schwierigkeiten thematisieren hier die Mädchen offen und geben sich gegenseitig Ratschläge in entspannter und vertrauensvoller Atmosphäre.

                                                            

von Sarah Miebach

Anti-Mobbing-Projekte an der Franziska-Lechner- Schule.

Die Unterschiedlichkeiten in Klassenverbänden, Lehrerzimmern und im Elternhaus, wie auch das geringe Maß an gemeinsamen Werten schaffen ein deutliches Konfliktpotential. Damit einher geht der allgemeine Werteverfall im Sinne von geringem Solidaritätsgefühl und wenigen verbindlichen Werten und Verhaltensregeln. Zudem fällt bei den Schülern auf, dass sie geringe Fähigkeiten haben, Konflikte konstruktiv zu lösen. Die Kombination dieser Faktoren können die Entstehung von Mobbing begünstigt.

Der Begriff Mobbing stammt aus dem Englischen und bedeutet „anpöbeln“, „fertigmachen“. Mobbing ist eine Form von offener/versteckter Gewalt gegen Personen über einen längeren Zeitraum mit dem Ziel der sozialen Ausgrenzung. Es handelt sich hierbei um verbale oder physische Gewalt. Mobbing unter Schülern bezeichnet alle böswilligen Handlungen, die nur das einzige Ziel haben, Mitschüler fertig zu machen (Hänseln, Drohen, Abwerten, Beschimpfen, Ausgrenzen, Rufschädigung, „Kaltstellen“, Beschädigung von Eigentum der gemobbten Person, usw.)

Oft suchen die Opfer das Problem zuerst bei sich. Das Opfer informiert nur selten die Lehrer oder die Eltern. Die Folgen wirken sich auf die gesamte Persönlichkeit des Betroffenen aus im Sinne von Verlust des Selbstvertrauens, Schlafstörungen, Konzentrationsproblemen. Die Isolierung und Vereinsamung führen oft zu depressiven Verstimmungen und Passivität, Lernunlust und Schulvermeidung, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Albträume, Leistungsrückgang, Häufung von Fehltagen durch „Krankheiten“ oder Schwänzen, sozialer Rückzug, Ängste, Depressionen und im schlimmsten Fall zu Suizidversuchen.

Mobbing ist kein individuelles Problem der Opfer oder Täter, sondern ein Gruppenphänomen, das sich entwickeln konnte, weil keine rechtzeitigen Interventionen erfolgt sind. Bestimmte Persönlichkeitszüge der Opfer fördern das Mobbing, wie z.B. Ängstlichkeit, Überangepasst sein, anderes Aussehen, Ungeschicklichkeit, Andersartigkeit, Hippeligkeit etc.

Insgesamt verfügen diese Kinder nicht über die soziale Sicherheit um sich allein gegen die Täter zur Wehr setzen zu können. Den Tätern geht es meist um Demonstration von Stärke, Steigerung des eigenen (geringen) Selbstwertes, Überspielen von eigenen Schwächen. Mobbing kommt in allen Altersstufen vor. Jungen neigen eher zu offener Aggression (körperlich oder verbal) und Mädchen eher zu sozialer Ausgrenzung oder dem Verbreiten von Gerüchten.

Seit ich im Jahre 2017 hier als JaS-Fachkraft tätig bin, kommt es zunehmend zu Mobbingvorfällen, so dass ich nach Möglichkeiten suchte in den Klassen, in denen das Thema Bedeutung hat, entsprechende Projekte anzubieten oder Kooperationspartner, wie die Jugendbeamten der Polizei einzuladen. Neben den Netzwerkpartnern kommen auch unterschiedliche Medien (Filme) und Methoden (Kooperationsspiele, Achtsamkeitsübungen, Rollenspiele„ „No blame approach“ u.v.m)  zum Tragen. Wichtig hierbei sind die Auswertungen mit den Schülerinnen und Schülern, wie auch das Einfühlen in das Opfer.

Mobbing endet natürlich nicht schlagartig nach so einem Projekt, der Umgang miteinander verändert sich aber merklich. Je mehr Klassen an einem solchen Projekt teilnehmen, desto breiter zeigt sich diese Veränderung, nach dem Motto: „Steter Tropfen höhlt den Stein.“

Wichtig und als sehr wertvoll erlebe ich auch die enge Kooperation mit Lehrern und Eltern, denn wenn wir hier eng zusammenarbeiten und alle an einem Strang ziehen, wie auch gute Vorbilder für unsere Kinder sind, für sie einstehen, kann es besser gelingen Mobbing einzugrenzen, als wenn jeder dies auf eigene Faust probiert.

von Otto Rückl

Was bedeutet eigentlich für Sie Glück?

Wir sehnen uns danach, wünschen uns „viel Glück“ zum Geburtstag, vor Prüfungen oder einem neuen Lebensabschnitt …

Auch der bayerische Mittelschultag 2019 stand unter dem Motto „Schüler suchen und finden das Glück“.

Die Kinder und Jugendlichen der 1. bis 9. Klassen der Franziska-Lechner-Schule Edling gestalteten dazu Postkarten – recht bunt und sehr unterschiedlich. Häufige Motive quer durch alle Altersstufen hindurch standen im Zusammenhang mit Themenbereichen rund um Familie und Freundschaft, aber auch die Natur, digitale Spiele oder Fußball. Während eher die Grundschüler Glück gerne mit ihrem Lieblingsspielzeug, Haustieren, Pferden oder Weihnachten assoziierten, dominierten in den höheren Jahrgängen vermehrt Musik, Treue, Gesundheit, ein Dach über dem Kopf, nette Lehrer oder Geld.

Häufig waren die Karten mit den in unserer Kultur einschlägig für „Glück“ üblichen Symbolen dekoriert – Kleeblätter, Marienkäfer, Hufeisen, Kaminkehrer, Schweinchen.

All diese Karten wurden anschließend klassenweise im Umfeld der Schule in die Briefkästen der Anwohner verteilt. Sie sollten ein kleines Dankeschön sein für die Nachbarschaft und ein bisschen Glück und Freude bereiten. Verbunden war dies mit der Hoffnung, dass möglichst viele Leute auf die Rückseite ein paar Zeilen schreiben möchten und das dann der Schule wieder zukommen lassen: Was denken Erwachsene zu diesem Thema?

Am Ende der Gesamtaktion hängen die erhaltenen Antwortkarten im Edlinger Schulhaus aus. Herzlichen Dank allen fürs Mitmachen!

Zusätzlich zogen am Freitag 5. April die Schüler des Abschlussjahrgangs als Hasen verkleidet durch die Wasserburger Altstadt und verschenkten „ein kleines Stück Glück“ in der Form von  selbstgebackenen Glückskeksen – diese Aktion war dem verlorenen Basketballspiel „Abschlussschüler gegen Lehrer“ zu verdanken.

Nun noch einmal zurück zur einleitenden Frage. Haben Sie sich schon Gedanken über Ihre eigenen Vorstellungen und Erwartungen zum Glück gemacht?

An dieser Stelle ein kleiner Nachtrag: Es waren ein paar wenige Schülerarbeiten darunter mit der Feststellung: „Man kann und muss auch selber seinen Teil dazu beitragen“, uns allen zum Beispiel bekannt in der Redewendung „Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied“. Und weil es angeblich ja „nie zu spät ist“, schließe ich mit dem Titelsong des gleichnamigen Albums der „Toten Hosen“: „Zurück zum Glück“!

von Pia Fichtner-Weyh

Zur Siegerehrung des diesjährigen Malwettbewerbs der Volksbank-Raiffeisenbanken begrüßte Konrektor Michael Schnappauf Gäste  von der Edlinger Filiale, Frau  Katharina Friesinger und  Herrn Andreas Wallner, an der Franziska-Lechner-Schule.

Es wurden  insgesamt neun ansprechende Sachpreise an jeweils drei Sieger und Siegerinnen einer Altersstufe vergeben. Schüler von der zweiten bis zur neunten Jahrgangsstufe haben das Thema „Musik bewegt“ auf phantasievolle, farbenprächtige Weise interpretiert. Zum Sachpreis erhielt jeder Gewinner eine Farbkopie seines Gemäldes, da das Original bereits zum bundesweiten Wettbewerb eingesendet wurde. Gewonnen hat auch die Franziska-Lechner-Schule: Für die Teilnahme erhielt sie eine Spende von 500 Euro von der Edlinger Volks- und Raiffeisenbank! Hierfür bedankt sich die gesamte Schulfamilie recht herzlich.

Jeder Schüler, der mitgemacht hat, kann sich zudem sein Gemälde auf eine Tasse oder Leinwand drucken lassen. Das kostet lediglich 5 Euro oder ist, falls ein Konto bei der Edlinger Filiale besteht, sogar völlig kostenlos.

von Anna Bock

„Juhu! Ab in die Sporthalle, schnell Leibchen anziehen, Trinkflasche einpacken und schon kann es losgehen!“ Am Dienstag, den 12.03.2019, fand wieder das jährliche Turmballturnier der Klassen 1 - 4 der Franziska-Lechner-Grundschule Edling statt.

Auf einem Turmballfeld spielten die ersten und zweiten Klassen gegeneinander und auf einem zweiten Turmballfeld wetteiferten die Dritt- und Viertklassler um die Plätze.

Je sechs Feldspieler und ein Turmballmeister versuchten den Ball durch sicheres Zusammenspiel, Taktik und Geschick in den Basketballkorb zu befördern. Nur bei dreimaligen sicheren Zupassen durfte der Ball an den Turmwächter weitergegeben werden. Alle gaben ihr Bestes und kämpften so gut sie nur konnten für ihr Team und ihre Klasse.

Teils taktisch äußerst ausgeklügelt spielten die Schüler fair gegeneinander, feuerten sich eifrig an und organisierten zum Teil sogar ihre Auswechselungen selbstständig. Der Teamgeist in allen Klassen war deutlich spürbar.

Die Freude und Begeisterung, mit welcher die Kinder sich bei diesem Sportevent beteiligten, war in den freudestrahlenden Gesichtern der Grundschüler zu sehen.

Am Ende des Turniers erzielten die Klasse 1b den 4.Platz, die Klasse 1a den 3.Platz, die Klasse 2a den 2.Platz und die Klasse 2b den Titel innerhalb der Jahrgangsstufen 1 und 2.

 

Bei den Größeren ging es wie folgt aus: Klasse 3a und Klasse 3b teilten sich den 3.Platz, Klasse 4a erreichte den 2.Platz und den Titel holte sich dieses Jahr innerhalb der Jahrgangsstufen 3 und 4 die Klasse 4b.

Ein Applaus gebührt jedoch allen Klassen, denn ihr alle wart super und ihr habt vor allem alle sportlich fair gekämpft!

 

Ein herzliches Dankeschön geht auch an alle Lehrkräfte, die bei der Organisation des Turmballturnieres so tatkräftig mitgeholfen haben. Danke!

von Pia Fichtner-Weyh

– das Motto des Welt-Down-Syndrom-Tages am 21. 03. 2019 knüpft an die Aussage der ehemaligen Rektorin Eva Raab an, unter deren Leitung die gelebte Inklusion an der Franziska-Lechner-Schule ihren Anfang nahm. „Wir machen uns auf den Weg“, meinte Eva Raab zuversichtlich vor fünf Jahren, als das erste Kind mit Down-Syndrom eingeschult wurde. Auf-den Weg-machen bedeutete damals und auch heute, dass wir die Gesellschaft und das Bildungssystem öffnen, um durch wechselseitige Anerkennung und Lernen aneinander auch besondere Menschen in der Schule und unserem Leben willkommen zu heißen.

Daher bekamen die jetzigen Schulleiter, Markus Gallesdörfer und Michael Schnappauf heute von zwei Eltern eine Urkunde verliehen – „als Dank und Anerkennung des besonderen Engagements für Kinder mit Down-Syndrom“. Mittlerweile besuchen zwei Kinder jeweils eine Klasse der Grund- und der Mittelschule, Anne Kuchta und Manuel Guggenmos. Engagierten Lehrkräften –wie Frau Miller, Frau Bichler, Frau Artmann und Frau Zellner- sowie den beiden Schulbegleitungen der Kinder ist es neben der Unterstützung der Schulleitung zu verdanken, dass der Wunsch der Eltern nach dem Besuch der Edlinger Schule in Erfüllung gehen konnte. So lernt Manuel bereits in der 5. Jahrgangsstufe nach seinem Lehrplan, während Anne nun seit mehr als einem halben Jahr in der zweiten Klasse integriert ist.

Die Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klassen gestalteten ein riesiges Plakat zum Thema Down-Syndrom, das von der Sozialpädagogin Sarah Miebach, die dies motiviert und im Vorfeld Aufklärungsarbeit geleistet hat, präsentiert wurde.  Informationen und Kenntnisse können Ängste verdrängen und Vorurteile ersetzen, so „dass jeder Mensch willkommen geheißen, geschätzt und respektiert wird, so wie er ist“ (Text der Urkunde). Alle 18 Klassenleitungen waren involviert  und trugen ihren Teil zum Ganzen bei, mit Videos und Gesprächen innerhalb sämtlicher Klassen. Daher kann man von einer Beteiligung der gesamten Schule sprechen!

Am Ende waren sich alle einig: „Wir sind auf dem Weg und werden diesen auch nicht verlassen.“

von Gabriela Demmel

Am Samstag, den 23.02.2019, frischten zwölf Lehrerinnen, zusammen mit einem aktiven Sanitäter des Roten Kreuzes der Abteilung Wasserburg, ihre Erste Hilfe Kenntnisse auf. Zusammengefasst war die Veranstaltung sowohl informativ, lehrreich als auch gleichzeitig kurzweilig. Geschult wurden sie dabei zu den Thematiken Unfall im Straßenverkehr, Verbandstechniken, Herz-Lungen-Wiederbelebung und Fallbeispielen im Umgang mit akut auftretenden Krankheiten bei Schülern und auch Kollegen.

Jeder konnte dabei Erfahrungen in der praktischen Umsetzung sammeln und feststellen, wie lange und anstrengend drei Minuten Wiederbelebung sein können. Auch der Umgang mit dem, sich in der Turnhalle befindlichen Defibrillator, wurde geschult.

Am Ende gingen alle mit dem sicheren Gefühl, im Ernstfall gewappnet zu sein, nach Hause.

Herzlichen Dank an Mario B. und Petra A. für die Organisation und Durchführung.

von Petra Artmann

  • Ehrung der Schulsanitäter

Am Donnerstag, 31.01.19 stand die zweite Schülervollversammlung ganz im Zeichen von „Ehrungen“.

Die Ausbildung von Schulsanitätern ist mittlerweile zum festen Bestandteil im Schulleben der Franziska – Lechner – Mittelschule geworden und so stellten sich die 12 erfahrenen und die 15 neu ausgebildeten Schulsanitäter im Rahmen der Versammlung der gesamten Schulfamilie vor.

Es vergehen wenige Tage im Schulalltag, wo Schulsanitäter nicht ein Pflaster kleben oder Schüler trösten, wenn sie beim Toben gestolpert und sich die Knie aufgeschlagen haben. Manchmal haben die „Sanis“ sogar die Aufgabe den Rettungswagen einzuweisen. Auch bei Sportveranstaltungen oder dem jährlichen Waldlauf sind sie jederzeit zur Stelle und einsatzbereit.

Für dieses Engagement dankte ihnen der Elternbeirat, vertreten durch Frau Schnettler und Herrn Schwalb,  ganz herzlich und überreichte ihnen ein Geschenk.

Wie auch in den letzten zwei Jahren begleitete Leonie Hoffmann vom Jugendrotkreuz in Rosenheim die Schüler durch den Ausbildungstag  und gestaltete eine informationsreiche und praxisorientierte Ausbildung im Herbst.

Seitdem sind nun die 15 neu Ausgebildeten fest im Dienstplan eingeteilt. Als Verstärkung steht ihnen ein „alter Hase“, d.h. ein erfahrener Schüler aus der 8. oder 9. Klasse, in Sachen „Erste Hilfe“ mit Rat und Tat zur Seite.

 

  • Kennenlerntag

Am sog.  Kennenlerntag der Franziska –Lechner – Mittelschule durchliefen die 20 Schülergruppen  die aufgebauten „Spielestationen“. Diese Riegen setzten sich aus Schülern der Klassen 1 – 9 zusammen und wurden von den größeren Schülern durchs Schulhaus begleitet. Gemeinsam durften sie die abwechslungsreichen Angebote aus Spiel, Spaß und sportlicher Aktivität meistern und fleißig Punkte sammeln. Die besten drei Riegen freuten sich über viel Süßes als Belohnung.

  • Basketballturnier

Das Basketballturnier wenige Tage vor Weihnachten hat ebenfalls an der Schule Tradition. Hier spielten sowohl die 5. und 6. Klassen als auch die 7.  bis 9. Klassen gegeneinander. Dass die Mannschaften sogar beim Ballwurf des Gegners klatschten und sich begeisterten, zeigte mit wieviel Freude dieses Turnier ausgetragen wird. Fairness, so wurde mehrfach gelobt, schrieb man in allen Jahrgangsstufen ganz groß. Die besten Mannschaften erhielten als Anerkennung den „Wanderpokal“ überreicht. Auch heuer forderten die Neuntklassler die  Lehrer heraus. Obwohl unsere Großen vollen Einsatz zeigten, konnten sie die Mannschaft der hochmotivierten Lehrkräfte nicht bezwingen. Stellvertretend durften die beiden Leitungen der neunten Klassen den großen Pokal in das Lehrerzimmer bringen, wo er jetzt auf die nächste Herausforderung wartet.

  • Weihnachtstrucker

Gerne nahm die ganze Schulfamilie an der Aktion „Weihnachtstrucker“ teil. Das Engagement der Schüler und Eltern war auch diesmal wieder enorm und so konnten den Johannitern kurz vor Weihnachten viele Pakete übergeben werden, die in den Norden von Rumänien gebracht wurden. Schön war es, die Bilder der glücklich Beschenkten auf der Leinwand zu sehen!

von Pia Fichtner-Weyh

„Wenn sich zwei streiten…“ lautete der Titel des diesjährigen Mitmachtheaters in der Edlinger Turnhalle, an dem sich die gesamte Grundschule beteiligt hat. Vor der Aufführung übten die Klassleitungen die Lieder ein, um so das Theaterstück lebendiger mitgestalten zu können. Schon die Begrüßung übernahmen zwei Schüler. Als Toni Tanner fragte, wer denn Lust hätte auf der Bühne mitzuspielen, schossen die Finger nur so in die Höhe, so dass er sich einfach ein paar der Schülerinnen und Schüler auswählen konnte. Diese wurden witzig mit Kappen oder Hüten mit Fühlern oder Umhängen zu Insekten verkleidet und umbenannt: Plötzlich standen da Kurt Käfer, Rita Raupe oder Viktoria Motte! Durch sanftes oder energischeres Dirigieren, geflüsterte Anweisungen und Erzählungen entwickelte Toni Tanner mit seinen Darstellern die Geschichte:

Kurt ist der tollste Käfer in der ganzen Insektenschule. Eines Tages kommt eine neue Schülerin in die Klasse – Rita Raupe. Sie wird von Kurt und seiner Gang fix und fertig gemacht. Gut dass es da Victoria Motte gibt, die Rita Raupe als Freundin beisteht. Außerdem greift schließlich noch die Schmetterlingsfee ein, um  Kurt Käfer zu einer Verhaltensänderung zu bringen.

Das Stück überträgt kindliche Erfahrungen mit Mobbing und Ausgrenzung und die damit verbundenen Gefühle –Enttäuschung, Kränkung, das Verlangen nach Rache, aber auch Mitgefühl und den Wunsch nach Harmonie- in die Insektenwelt, um dort einen versöhnlichen Schluss herauszuarbeiten. Bemerkenswert, wie Toni Tanner trotz minimaler Kulissen und hauptsächlich mit den rockigen oder ruhigen Rhythmen seiner Gitarre Spannung und Empathie hervorzurufen vermag.

Frau Singer und Frau Zellner hatten Toni Tanners Besuch und die musikalische Vorbereitung der Klassen organisiert.